Der U-Boot-Skandal

Mein Roman handelt ja von einem deutschen U-Boot, das in einer Zeitreise ins Jahr 1798 versetzt wird. Mein U-Boot, U-45, habe ich zwar frei erfunden, aber es basiert auf der modernen deutschen U-Boot Klasse 212A. 

Und aktuell sieht es für diese U-Boote trübe aus. Alle Einheiten sind in der Werft und werden so schnell nicht in den Dienst zurückkehren können. Es fehlen Ersatzteile! Frühestens nächsten Sommer könnte es was werden.

Nun könnten die an Land herumsitzenden U-Boot-Crews ja mein Buch lesen, wenn es bald erscheint. Aber Scherz beiseite: Ersatzteile fehlen auch meinem fiktiven U-45, allerdings weil sie im Jahr 1798 nicht aufzutreiben sind. Heute fehlen sie aufgrund von Sparmaßnahmen. Peinlich.

 

Es geht los – seid dabei!

Im Juli 2011 hatte ich plötzlich viel Zeit. Eine Beziehung ging in die Brüche, aber der Urlaub war bereits eingereicht. Was tun? Ich beschloss, endlich diese Geschichte aufzuschreiben, die mir seit Ewigkeiten im Kopf herumspukte.  Es sollte eine Kurzgeschichte werden, und ich schrieb sie nur auf, um nicht mehr drüber nachzudenken. Doch nach 30 Seiten war ich immer noch am Anfang. Das würde wohl länger gehen, dachte ich.

Tat es auch.

Über sechs Jahre später sind ingesamt mehr als 550 Seiten Text entstanden, fast die Hälfte davon wieder verschwunden, über 15 Mal schrieb ich um und editierte. 315 Seiten handverlesene Wörter blieben übrig.

Und nun ist es soweit: Ich werde in den kommenden Monaten den „Schwarzen Wal“ herausbringen.

Ich kann es immer noch kaum glauben.

Ich werde in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten hier Hintergründe rund um den „Schwarzen Wal“ veröffentlichen: Recherchen zur Geschichte, zu U-Booten, aber auch Musik, Bilder, Kuriositäten, Eindrücke vom Buchmarkt und Erfahrungen beim Schreiben. Auch eine Videoshow wird es bald geben. Daher lade ich alle ein, mit mir U-Boot-Abenteurer zu werden.

Seid dabei!