Im Museum – Lesung

Im Museum Europäischer Kulturen bin ich am Sonntag zum ersten Mal aufgetreten.  Meine Lesung fand im (Sonder-) Ausstellungsraum statt, in dem die auch die Fotos über Thessaloniki ausgestellt waren.

 

 

Kuratorin Frau Doktor Ziehe gab eine Einführung, dann stellte sie mich vor, und los ging meine halbe Stunde.

 

 

Ich beschrieb die Stadt und ihre Einwohner um 1800 (alles war völlig anders als heute), erzählte, weshalb ich  überhaupt etwas über Thessaloniki zu sagen habe (Der Schwarze Wal spielt dort), und stellte meine intensive Recherche über die Geschichte vor. Mein Buch und die Ausstellung, das passte und ergänzte sich perfekt. Hier ein Ausschnitt meines Vortrags.

Nachdem ich einige Passagen aus dem Buch las, war die Zeit schon um.

Anschließend ging’s im Garten weiter. Griechisches Essen wurde serviert – es gab die besten Souvlaki seit Menschengedenken –, es wurde musiziert. (Wer auf die Musik steht: Die Band heißt Anonimi)

Griechischer Grill-Gott gart geiles Grillgut im Gegenlicht.

Ich schiebe einen vertiefenden Beitrag über den Bezug meines Buches zu Griechenland und Thessaloniki hinaus, einfach, weil es soviel zu sagen gibt. Thessaloniki hat nicht nur eine außergewöhnliche Stadtgeschichte, da gibt es auch meinen persönlichen Bezug. All das hat epische Ausmaße.
Dieses Thema muss daher noch einen Moment warten.

„Der Schwarze Wal“ im Museum!

Ich darf mein Buch am kommenden Sonntag vorstellen, im Museum Europäischer Kulturen, was mich außerordentlich freut.

Dimitris Harissiadis

Der Hintergrund: Thessaloniki ist Themenschwerpunkt der diesjährigen Kulturtage im Museum.  „Der Schwarze Wal“ spielt zum Teil in der Stadt:  Meine moderne „U-Boot-Reisegruppe“ besucht das Thessaloniki von 1798.

Das Thema ist vom Museum gut gewählt: Eine solche bunte, tragische, aber auch spannende Stadtgeschichte ist rar.

Ein gesonderter Eintrag zu meinem Bezug zu Thessaloniki  folgt bald.

Wer also kann und in der Nähe wohnt, der mag ins Museum Europäischer Kulturen nach Dahlem kommen, am Sonntag, ab circa 14 Uhr. Ich lese nicht lange, dafür mit Hingabe! Ich bin Teil eines bunt gemischten Programms, inklusive griechischer Musik. Es ist der letzte Tag der Ausstellung.

 

Eine lange Gerade

Nach der Sommerpause ist vor dem Veröffentlichen: Es wird noch ein langer, spannender Sprint ins Ziel, der Veröffentlichung meines Romans im November.

Welcome back!

Urlauben waren wir in Frankreich. Dem Land bin ich seit Mitte der 80er verfallen und auch deswegen hat „Der Schwarze Wal“ einen kleinen Frankreichbezug.

Neben Baguette, Cigarettes, Tardes und Galettes bemerkte ich in Lorient, dass die alten deutschen U-Bootbunker besichtigt werden konnten. Sie wirken wie Bauten aus Herr der Ringe, in Stahlbeton gegossen. (Fotos zur Ergänzung von neulich:)

Wenn man an die deutschen Besetzung Frankreichs denkt, dann immer auch an eine der witzigsten Film-Szenen ever. Vive Louis de Funés!

Nächsten Montag übrigens erscheint endlich (!) die erste Folge meiner Videoshow.

 

Hörprobe

Es ist alles ja nicht so einfach mit der Zeit. Was wollte ich alles tun, schon letzte Woche sollte meine Videoshow begonnen haben.

Leider verzögert sich das noch bis nächste Woche. Aber ich habe ein Trostpflaster – vor allem für mich selbst:

Der Prolog meines Romans als Hörprobe! Wer wissen will, wie „Der Schwarze Wal“ beginnt, der klicke hier.

Ich habe den Beginn meiner Seefahrt selbst vertont und bitte daher um Nachsicht! Dies ist kein Produkt von Rihannas Produzenten. Er hat auch gar kein Geld gekriegt. Also von mir… äh.  Viel Spaß.

Die Pest der See

Mit gutem Grund schauten Menschen früher in die Ferne: Was auch passierte, es würde aus der Horizontalen passieren: Von dort, hinter der Kimm, würde der Geliebte erscheinen, das Postschiff mit den sehnsüchtig erwarteten Briefen kommen, das neue Land auftauchen. Es würde dauern, aber in der Regel passieren.

Heute schauen die Menschen nach oben, auf die Anzeigetafel.

Es ist etwas verloren gegangen auf unserem Weg in die Zukunft: Wir fahren und fliegen nach Land XY; bei einem längerer Aufenthalt gehen wir dorthin.  Aber wir reisen nicht mehr. Wir haben unsere Muße verloren.

Darum habe ich mit „Der Schwarze Wal“ ein Seefahrts-Abenteuer geschrieben, in dem moderne Leute  in einer Zeitreise die verlorene Welt der Langsamkeit wieder entdecken. Man könnte mich einen Schiffahrts-Romantiker nennen, aus der Zeit gefallen. Doch es gibt Gründe – und zwar gigantische – die mir recht geben:

Kreuzfahrtschiffe. Die Pest der See.

Vergeblich haben Rebellen diese Schande der Meere in die Luft jagen wollen. Die Rakete steckt noch.

„Die Pest der See“ weiterlesen

Zur Buchveröffentlichung

Als angehender Selfpublisher hat man  gut zu tun. Ich bin damit beschäftigt gewesen, mit Manu den Satzspiegel zu setzen, was offensichtlich nicht ganz ohne ist (Satzspiegel ist das Layout des Buchs). Gleichzeitig habe ich  eine Testleserunde organisiert, am Soundtrack rumgeschraubt und darüber gegrübelt, was das beste Marketing in den kommenden Wochen sein kann. Letzteres ist auch so ein Thema in dieser Branche: Marketing, der Heilige Gral – nicht die spannendste Geschichte entscheidet über den Erfolg, sondern die Fähigkeit das Buch zu verkaufen. Ständig vergleicht dich dein innerer Schweinehund mit Supercheckern, die gähnen würden, wenn sie von deinen Bemühung hörten („Du hast seit 2 Wochen nichts aktuelles in deinem Blog verfasst, du Wurst!“)

Aber. Ich habe ein Ass im Ärmel, das mir vielleicht auch mal einen Vorteil verschafft: Ich plane eine kleine Videoshow. Noch diese Woche soll die erste Folge kommen.

Ach, Spaß macht’s. Wenn man nur nicht dauernd das Gefühl hätte, in einem Pferderennen auf dem vorletzten Platz zu liegen.